Die Unzulänglichkeit gegenwärtiger Therapiemethoden

Die zwei bekanntesten Medikamente für den erblich bedingten (androgenetischen) Haarausfall des Mannes sind Regaine mit dem Wirkstoff Minoxidil und Propecia mit dem Wirkstoff Finasterid. Regaine wird auch gegen den androgenetischen Haarausfall der Frau eingesetzt. Bei Alopecia areata kommt vor allem die topische Immuntherapie zum Einsatz.

Diese Ansätze erweisen sich oftmals aber als unzureichend: Keines der Medikamente bewirkt befriedigenden Neuwuchs, die Medikamente müssen lebenslang genommen werden, es besteht ein Nebenwirkungsrisiko (z.B. Libidoverlust durch Finasterid und Blutdruckabfall durch Minoxidil), die Therapie ist sehr teuer und bei einem relativ hohen Prozentsatz der Anwender völlig wirkungslos (bei ca.20 - 40 % der Regaine-Anwender und bei ca. 15% der Propecia-Anwender). Frauen mit Haarausfall dürfen Propecia nicht anwenden. Der Wirkstoff Finasterid kann zu schweren Schädigungen des ungeborenen Kindes führen. Teilweise führt eine Behandlung mit speziellen Anti-Baby-Pillen zu einer Besserung des androgenetischen Haarausfalls bei Frauen. Auch Regaine kann bei der weiblichen androgenetischen Alopezie in einigen Fällen den Haarausfall verlangsamen oder stoppen. Bei Alopecia areata kann in einigen Fällen eine sogenannte topische Immuntherapie Linderung bringen.